Kein zweites Mal

Die Fahrten in der Untergrundgrundbahn und in den Schnellzügen hinaus an den Rand der großen Stadt sind lehrreich. Ich möchte sie nicht missen. Autofahrer sehen wenig voneinander, die Radfahrer klingeln sich durch. Im rollenden Waggon dagegen gibt es ein Verweilen und Ausharren – wildfremde Menschen sitzen oder stehen nahe wie zum Anfassen, lassen sich beobachten. Welch ausgezeichnetes Studienmaterial, vom Zufall dargeboten wie Geschenk. Nicht jedes macht glücklich oder entzückt, das ist normal. Aber dann wieder Menschen, die mich glauben lassen, daß es gut ist – daß es sie gibt und daß sie hier sind, irgendwo hier in der großen Stadt, wo man sich nicht zweimal begegnet.  


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