Achtunddreißig Jahre Alternativlosigkeit

Mit fünfzehn wußte ich, daß mir „von nun an“ niemand mehr helfen kann. Ich würde Richtung, Weg und Ziel selbst zu bestimmen haben. Ich erkannte auch, woran das liegt: ich hatte andere Fragen. Die anderen waren die anderen, aber ich mochte nicht so leben. Ich mochte nicht, wie sie sich einfügten und mitmachten. Aber ich mochte ihre Hilflosigkeit und mag sie noch. Leben lebt sich, meistens passiert was. Wir wissen nicht, wie es geht. Eine Tante sprach damals: Die Leute brauchen einen Halt, deshalb richten sie sich danach, wie man es macht. Ich mochte nicht, wie alle mitmachen beim großen Verbrechen.


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