Möglich sein

Tag für Tag rücken wir ein paar Zentimeter nach vorn. Dem Licht und der Wärme entgegen. Manche können schon nicht mehr, kriechen nur noch mit. Der Tag beginnt damit, wach zu werden und aufzustehen, ins Bad zu taumeln und sich im Spiegel zu betrachten, während die Zahnbürste über die Zahnreihen gleitet und den Nachtgeschmack beseitigt. Tag für Tag wird der Kaffee bereitet und ein Frühstück zusammengestoppelt. Heute eine gelbe Banane aus fairem Anbau. Keine Musik, sie könnte mich zerfetzen. Aber gestern löste sich etwas, alle haben es bemerkt. Als seien wir erwacht und könnten nun etwas, was vorher ganz und gar unmöglich war. Es gibt ein Wort dafür, aber es fällt mir nicht ein.


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