Sich selbst genügen an einem Tag wie diesem. Im Einklang sein, wie man so sagt, mit dem, was nicht selbst ist, also allem. Wobei „alles“ ein reichlich pompöses Fürwort ist, ich benutze es oft, pompös wie ich sein kann oder manchmal muß. Zufall oder Schicksal? fragte das Mädchen unter dem Kirschbaum in ihr Telephon. Zufall ist leichter, Schicksal ist schwer. Über Brücken gehen, das fiel mir auf. Kolonnenbrücke, Monumentenbrücke (das sind hier so Namen) mit Blick auf den Flaschenhalspark Richtung Potsdamer Platz, dort bin ich nie. Schau hinauf in den Himmel und siehe, der Mond, silbern und fastvoll, ein Teller bereits, vor dem kommenden Fest, griffbereit im blankgefegten Blau des Nachmittags. Ich kann müde sein und früh zu Bett.
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