Knochen mahlen

Es ist Nacht, und ich bin in einiger Unordnung. Man bestaunt mich falsch. Ich bin nicht plötzlich aufgetaucht aus den Tiefen des Meeres oder der Wälder, ich lebe immer schon hier. Ich habe eine Vergangenheit, die mir teurer wird, je mehr sie mir schadet. Ich bin so schief gewickelt wie jeder andere auch. Wenn der Wind geht, weiß ich, daß geatmet wird. Ich habe Zeugnisse gesucht und gefunden, ich wurde bewertet, sie versuchten es, vor so langer Zeit. Ich lehne das ab. Nach meinem zweiten Semester hatten sie mich bereits kaputtgekriegt, damals wußte ich das nicht und machte weiter. Endlich brach ich. Die Nacht atmet und weitet sich und bringt mich zu mir. Ich bin nicht der mit der Bürgermaske, nicht der mit dem Ritterlächeln, nicht der Fassadenkletterer mit dem Schaut-auf-zu-mir. Ich bin nicht plötzlich aufgetaucht, ich lebe seit langem hier. Unsere Untergrundfahrerin wird heute und morgen nacht nicht schlafen können, man wird ihr Mittel geben, sie betreuen. Nach dem, was passiert ist, wird sie eine Andere sein. Es gibt kein Zurück hinter die Erfahrung.


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