Daß es eine Ruhe gibt, ausgebreitet wie eine ganze Etage, mit Zimmern und Kammern, ausgeräumt und inhaltsoffen, lerne ich derzeit und gehe hinauf und hinein. Die Tür klemmt, es ist der Läufer. Man hat die Bilder von den Wänden genommen, die Schmutzschatten zeigen, in welcher Größe gerahmt war. Die Türen stehen offen, ich gehe von Raum zu Raum. Die Fenster zur Straße sind schmutzig, ebenso die in den Hof. Doch man hört nichts, fast nichts, nur das Spatzengezänk und den tropfenden Wasserhahn in der Küche. Soll ich die tapezierten Wände bemalen oder die Fußleiste? Die Unruhe pocht in mir wie ein Wesen, ich fühle mich herabgestuft zu bloßer Existenz. Wie finde ich hinauf, ich poche doch, daß jeder es hören kann? Ich gehe unmerklich Richtung Treppenhaus, doch das Wort macht mich schwindlig. Ein Haus aus Treppen, das kommt aus der Zeichenschule. Wirklich sind die Verschwiegenheiten.
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