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Mit dem Göttlichen stets im Plural verkehren. Es sind viele, allzuviele. Nicht nur den Einen sehen, auch die anderen. Der eine Gott, die eine Wahrheit. Das eröffnet notgedrungen Fragen nach Standort und Perspektive. Ein Universum, eine Menschheit, ein Gott. Fast möchte man lachen. Kann das denn sein? Was heißt denn ‚Gott‘ sinnvollerweise, was können Menschen aus ihrer begrenzten Sicht damit verbinden? Antwort erwarte ich von der Poesie, denn sie sucht und tastet noch.


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