Wie das Leben im Winter

Die grauen Tage annehmen und genießen. Versteckte Schönheiten. Die Grautöne unterscheiden lernen, Rauhreif glitzert. Im Nebel die feuchten Straßenzüge entlang in den „totgesagten Park“. Spaziergänger und Hunde, im Röhricht die Enten. Zeit für Gedanken, die tief sind und dauern. Aus den Übertreibungen auftauchen wie geheilt. Es warm haben und Frieden halten. Dicke Bücher lesen, einstweilen darin verschwinden (abgetaucht). Die Jagd nach dem weißen Wal oder Krieg und Frieden. Sich zurücknehmen wie das Leben im Winter.


Entdecke mehr von holger tegtmeyer / texte und tage

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Wie das Leben im Winter

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert