Ein Alptraum namens Wirklichkeit

Manchmal weiß ich etwas und schweige dennoch. Ich schäme mich, daß ich es weiß und offenbar niemand sonst. Ich möchte mich nicht einzeln stellen, möchte mich einfügen und dazugehören. Endlich gelingt mir das, ich nicke ein, fühle mich geborgen. Dann schrecke ich auf und erkenne den Kurs, den unser Schiff nimmt, und weiß augenblicklich, daß ich einen furchtbaren Fehler gemacht habe.


Entdecke mehr von holger tegtmeyer / texte und tage

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Ein Alptraum namens Wirklichkeit

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert