Man darf der Wirklichkeit nicht nachlaufen mit Worten, man muß sie einbestellen. Das ist eine andere Art des Sprechens und Schreibens, sie schafft den Raum für das, was ist.
So verhält es sich auch mit echter Anwesenheit. An einem Ort bleiben, ausharren, beobachten. Schließlich wird etwas geschehen. Es trifft ein, rechtzeitig. Man hat der Wirklichkeit eine Chance gegeben, sich herauszustellen.
Anders diejenigen, die den Erlebnissen nachjagen. Ihre Annahme, das Leben sei woanders. Leben als Emphase. Die Angst, etwas zu verpassen, nicht am richtigen Ort zu sein.
Es muß schnell etwas passieren, nichts wie weg. Denn das Nichts rückt an mit seinen abgründigen Schrecken. Daß dieses Nichts kein Nichts ist, bleibt einstweilen unerkannt. Ich selbst war viel unterwegs und dauernd. Ruhelos auf der Suche mit unerschöpflicher Energie.
Es ist sinnvoll, älter zu werden.
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