The Hold Steady: Certain Songs (Album: Almost Killed Me. 2003). Einige Lieder schrammen sich in unser Gemüt. Dafür sind Gemüter gemacht. Daß sie sich zeichnen lassen, weich sind für Abdrücke und Spuren, für den Hauch winzigen Worts, leicht wie nichts. Dafür sind Worte gemacht, daß sie sich anheften, daß man sie loswerden möchte, aber nicht kann; oder sie festhalten möchte, das nicht kann. Daher die Gewalt: elender Wunsch, Menschen in etwas hineinbewegen zu wollen. Zur Not mit Liedern, Gedichten, Texten. Ab in die Freiheit. Was ist Freiheit? Nicht gefangen sein. Freiwillig das Gebotene tun, es lassen, den Vorfahren zuzwinkern. Ihr seid tot, wir können noch flache Steinchen tanzen lassen. Ich weiß nun, was ich anstelle mit meinem angebrochenen Leben.
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