Justin Townes Earle

4. Januar 1982 – 20. August 2020. „I was a very fucked-up kid“, sagte er dem Rolling Stone Magazine, ab dem Alter von zwölf drogenaffin, hin und her zwischen clean und back in trouble, Opfer der verkorksten Liebesbeziehung eines legendären Vaters, Steve Earle, und Carol Ann Hunter, seiner Mutter. „I discovered very fast that my way of doing things was going to get me in trouble, and I kept going with it, because I believed the myth for a long time, and I believed I had to destroy myself to make great art.“ Jetzt die Nachricht, daß er tot ist, aufgefunden in seinem Apartment in Nashville, an einem Sonntag (23.8.), nachdem ein Freund berichet hatte, er habe von ihm seit Dienstag nichts mehr gehört. „Probably Drug Overdose“, lautet die Überschrift der Meldung im Rolling Stone, einen Sprecher des Nashville Polizei-Dezernats zitierend. Justin Earle hinterläßt uns neun Alben, sein letztes trägt den Titel The Saint of Lost Causes. 2014 und 2015 erschienen Single Mothers und Absent Fathers. Sein zweiter Vorname verweist auf Townes Van Zandt, einen weiteren Verlorenen der traurigen amerikanischen Seele.


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