In den Filmen, die ich sehe, um zu sehen, wie es sonstwo auf der Welt aussehen mag, suche ich manchmal eine Antwort auf die Frage, was uns tröstet. Oder, um es nicht zu verallgemeinern: was mich tröstet. Stets gerate ich dann, wie ein Romantiker, „in die Natur“. Und während ich in sie gerate, weiß ich, daß „die Natur“ nicht gut ist, nicht im moralischen, also menschlichen Sinn. Die Natur wertet nicht, darin liegt ihr Vorzug. Die Bäume halten nichts von mir, der Wind kennt mich nicht. Über mir die Wolken bilden Formen und verlassen sie, die Sonne zeigt sich, verbirgt sich. Ich komme darin nicht vor, nicht wesentlich. Das tut mir gut. Ich bin relativiert, und zwar ganz zu Recht.
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