Da ich also Filme mit ihm gesehen habe und erneut einen anschaue, frage ich mich, wen ich sehe. Ich sehe die Verkörperung des Mittelmaßes, eines Durchschnittstypen, eines unbestimmten Gesichts. Tom Hanks ist überall: in der Filialleitung, im Gardekorps, im Organisationskomitee für den nächsten Schulbasar. Er ist das Gesicht hinter der Kampagne für bessere Schulbildung oder das Gesicht hinter der Bewegung dagegen. Alle kennen ihn, niemand nimmt ihn wahr. Es gibt nichts wahrnehmbar Wahres an einem wie ihm. Es hat nichts mit ihm auf sich. Und hätte es etwas mit ihm auf sich, könnte man es nicht sehen. Es mag Probleme gegeben haben, damals, als er Kind war. Er hat dieses oder jenes verbrochen – geschenkt. Aber seitdem ist er dieser intelligente Nullachtfünfzehntyp, von dem alle existierenden Systeme leben. Persönlich unbestimmt, funktionabel, austauschbar. Tom Hanks ist ein Loch ins Nichts, der Beleg für eine Theorie, die längst geschrieben sein dürfte.
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