Druckaufbau an der Impf-Front. Hauptkampflinie im Corona-Krieg. Durchimpfen der Herde – ich komme aus der Landwirtschaft, kenne das gut. Möge es gutgehen. Nicht alle Zellreaktionen sind bisher bekannt. Aber können alle jemals bekannt sein, und sind diejenigen, die man nicht kennt, relevant (problematisch)? Ist es demnach sinnvoll, sich impfen zu lassen? Die Ärzte, die ich kenne, nicken: sie können es verantworten. Ab Juni darf jeder seine Dosis bekommen. Wer nicht will, dürfte Schwierigkeiten bekommen. Die Eintragung im Impfpaß wird demnächst darüber entscheiden, wer was darf oder nicht. Fair enough, könnte man denken oder sagen. Ja, aber wir werden mächtig bearbeitet, und es gefällt mir gar nicht, wenn man mich bearbeitet. Schon wieder eine Linie, die innere Welten trennt. Ich denke anders über das Leben als die meisten (vermute ich). Wir sind hier richtig am Arsch, würde ich als Kriegsberichterstatter vermelden. Wir können nämlich alles bekommen – und wollen es nicht? Das muß einen Grund haben, aber wo liegt er? Die Corona-Erzählung samt Framing ist nicht auserzählt, es folgen noch etliche Kapitel. Das wird ein langer Roman, er handelt vom Leben und davon, was es heißt, lebendig zu sein.
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