Damit es ein Heim hat

Weltschmerz ist Lebensschmerz. Endlichkeit, Zeitlichkeit, Veŕgeblichkeit. Das ermattet. Freunde sterben früh, in der Verwandtschaft lichten sich die Reihen. Dazu die Selbstmörder. Ob Dunkelheit oder ein Leuchten – keine Antwort von dort drüben. Ich geriet in den Weltschmerz, da wußte ich nicht einmal, daß es ein Wort dafür gibt. So wächst man in die Worte. Mag sein, meine Mutter war schuld. Sie gab es mir, damit ich einen Aufenthaltsort hätte für das, was so schwer wiegt und nirgends hinpaßt, außer in ein Wort.


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