Wir sind nicht mehr die, die wir vor einem Jahr waren, auch nicht die vom Herbst ’20. Nun werden wir uns bald wiedersehen – in den Biergärten, vor den Cafés, in den Parks und auf den Straßen dieses gottverdammten Viertels, das einst vom Unheil geküßt und seitdem anrüchig schien. Kommt stolzen Schrittes, ihr Überlebenden des Feueralarms, gedenken wir unserer Einsamkeit und den Errungenschaften der Isolation. Ich weiß noch gar nicht, ob ich sprechen kann oder mag. Ansichten zu Corona interessieren mich wenig, ich bin müde davon. Und jeden Tag wieder dieser tatsächliche Wind, der niemandem aufzufallen scheint.
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