Stück für Stück werde ich ausgepreßt, hinausgepreßt ins Freie. Das geht ruckweise. Manchmal stockt es, dann hänge ich fest und spüre von den Seiten den Druck der Wände. Nach erneuter Kontraktion schieße ich ein Wegstück weiter im langen Kanal aus Blutmatsch und rauher Asche. Sie haben Sand darein gemischt, daß meine Haut Blutperlen bildet. Schon rutsche ich weiter, nachdem ich ein dreitägiges Mattstück zu erdulden hatte und der Atem mich flachhielt, mein eigener Flachatem. Atem eines Eingesperrten, der sich nicht rühren kann und allmählich spürt, daß es in ihm aufplatzt und er die Installation seiner Wiedergeburt aufreißen muß, um ans Licht zu kommen. Äääh. Äääh. Neuerlich ein Hindernis, eine Verengung, schon schmerzt es an den Schultern. Ich spüre unendlichen Durst und schlabbere Blutwasser. Irgendwo seitwärts Licht und das Geräusch einer Pumpe. Die puckert eine Weile wie eine Wunde. Dann riecht es nach Heu und frischen Kräutern. Ich muß im Freien sein, man hat mich entlassen. Lichtfluten. Blendung. Schon reißt es mich zurück und hinein in die Bahn des Lebenstodes, schwungvoll gerate ich in die Kammer der Stöße und des Knochensangs. Später mehr von hier, einstweilen herrscht Ruhe. Schlafenszeit hier drinnen im Prozeßfeld.
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