Mit drei soll man sprechen, mit fünf Fahrrad fahren, mit spätestens fünfzehn eine Freundin haben, mit achtzehn ein Abitur, mit sechsundzwanzig einen akademischen Abschluß, mit dreißig eine Familie aufgestellt, mit Mitte bis Ende dreißig eine Karriere erkennbar manifestiert und gesichert haben, vom Junior- zum Senior-Partner avanciert usw. Hoffnungen und Erwartungen. Gerahmte Existenz. Sicherheit durch Erfüllung. Da es funktioniert, ist es so und darf auch bleiben. Vereinfacht vieles. Niemand wird Widerspruch einlegen, wenn ein junger Mensch auf diese Bahn gerät. Sie führt nach oben. Daß man zahlen muß, und zwar ein jeder, bleibt dabei von außen oder unten unbemerkt. Man soll es vielleicht nicht eigens erwähnen, denn zahlen muß man stets: etwas geben, etwas opfern, von sich lassen. Interessant sind die inneren Stimmen, die vor solchen Aussichten warnen. Doch mit welchem Recht, fragt sich ein Abtrünniger, darf ich mich dem anerkannten Spiel verweigern.
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