Das eine ist nicht vom anderen Leben zu trennen. Der Urlaub nicht vom Alltag. Es ist mir nicht möglich, mir selbst zu entschwinden. Weder hier noch dort. Ein Leben, in dem ich frohlocke, weil endlich Wochenende ist, behagt nicht. Die Trennung von Leben und Arbeit hat seine anerkannten Vorzüge und muß, politisch, verteidigt werden. Mir funktioniert sie nicht. Früher einmal notierte ich, vielleicht zu forsch, aber ich notierte: Ich brauche keine Ferien, ich brauche ein richtiges Leben. Kann man denn ein falsches haben? Worauf ich zu achten bedacht bin, ist, daß ich mich nicht vermeide. Ich muß durch mich durch, um mich zu überschreiten. Es funktioniert nicht, die Umleitung zu wählen oder eine der sogenannten Abkürzungen zu suchen. Schritt für Schritt geht sich das, doch ich bin ungeduldig.
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