Ich sehe einen reißerischen Film, der sich psychologisch-mystagogisch gibt, doch durch ihn erinnere ich mich an das Unheimliche, das ich in Kirchen und an Priestern erkannte, damals, als ich in den Kindergottesdienst mußte und Konfirmandenunterricht erhielt. Eine dunkle, schwarze Macht ist dieses Unheimliche. Es spricht von Licht und Auferstehung und unaufhörlicher Liebe. Während dies gesagt wird, gerät der Zorn in den Mann mit dem schwarzen Kleid (Talar), und er reißt sich den Schwekendiek und schlägt ihm ins Gesicht. Ihr sollt nicht sündigen! ruft der schlagende Mann und ist bleich im Gesicht und sicher nicht stolz auf diesen Ausbruch von jähem Zorn. Kalkbleich sein Gesicht wie das einer Maske, darüber das seitgescheitelte Haar, die weichen Hände, das salbungsvolle Sprechen, dieser Singsang des Hasses, denn die programmatische Liebe haßt alles, was sich ihr widersetzt.
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