Dafür gibt es Fremdwörter

Fahre ich heute zurück in das Dorf meiner Kindheit und Jugend, fühle ich mich beklommen. Als hätte sich doch längst gezeigt, daß ich unzuständig bin, wenn nicht verräterisch. Wer gegangen ist, hat uns verlassen. Wer zurückkehrt, soll das ganz tun – nicht nur als Besucher. Dennoch bin ich dort kein Besucher, gewiß kein Tourist. Manche leben jetzt dort, die können nicht wissen, was einmal war. Was einmal war, hat ungewissen Wert. Ich kann ihn nicht halten, nicht an diesen Ort nageln. Ich habe das längst verstanden, es gibt keinen Weg zurück. Ich nehme das Dorf mit mir in die Welt, und was die Welt ist, zeigt sich mir, indem ich mich bewege. So ist es gut.


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