Ein Gefühl, als spitzten sich die Dinge zu. Andererseits: haben sie das nicht stets getan? Ist es nicht das Wesen der Dinge, daß sie sich zuspitzen? Während um uns her die Normalität zu herrschen scheint, beruhigend und einschläfernd langweilig, rumort es an den Ecken ihrer Gültigkeit. Was wird kommen? Niemand weiß es. Die Schwerkraft hilft, die Gewohnheit dazu. Wege gehen, Dinge erstehen, Hoffnung hegen. Wie sehr die Hoffnung mich leben macht, erfuhr ich vor ein paar Tagen in einem Erkenntnismoment. Da war sie zur Betrachtung freigegeben, und ich war an der Reihe. Nein, sie ist nicht utopisch. Sie hat ihren Ort und wird ihn wechseln. Ohne sie lebte wenig, verendete bloß im Vegetieren. Wir dürfen nicht nur, wir können leben. Die Feste beginnen jetzt, denn der Tod reitet ein.
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