Es kommt inmitten des Geschehens. Ich sitze irgendwo unter Menschen, sehe zum Beispiel ein Fußballspiel mit anderen Gästen eines Gasthauses, kenne die Leute nicht, die dort sitzen und auf die Leinwand blicken, gebannt von dem Spiel der Gladiatoren um Ruhm und Ehre und Geld, und der Mann neben mir auf dem Barhocker fragt: Sie sind auch für Hertha? Und endlich ist der ganze Laden in Jubel und Erleichterung, denn der geschundene und verdorbene Verein bleibt erstklassig, nicht zuletzt dank Kevin-Prince Boateng. Das ist ein Weddinger, sagt jemand. Einer aus dem Wedding, hätte ich erwartet, aber Weddinger klingt ebenfalls plausibel. Derweil solches stattfindet und ich inmitten der Leute sitze, durchschauert mich ein Glücksgefühl, wieder unter fremden Menschen sein zu dürfen.
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