Niemand soll verloren gehen, denke ich manchmal und weiß zugleich, daß das pathetisch klingt. Meinem Wunsch entspräche es dennoch. Ein wiederkehrender Gedanke lautet, daß ich am Ende meines Lebens jeden einzelnen Augenblick benötigt haben werde. Auch die Augenblicke der Langeweile, des Schmerzes, der Unlust, der Unentschiedenheit, des Zweifels. Nichts und niemand kann weggegeben sein, alle spielen ein und bedeuten. Ich formuliere das nicht mir zum Trost, sondern nähere mich einem Wissen an. So hoffe ich.
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