Lichter und Gelichter

Langsam kochen die Bohnen. Lagerfeuer draußen zwischen Felsen auf Sand und Geröll, der Sternenhimmel hoch gespannt darüber. Kojotengeheul. Sie sollen jemanden fangen und unschädlich machen, zur Not auch töten. Menschenjäger. Die Pferde stehen abseits angeleint und zerkauen den Hafer. Der Flüchtige ist ein Eingeborener, sein Vergehen ist die Liebe. Der Vater des Mädchens hatte sich zwischen sie gestellt. Da löste sich ein Schuß, und er fiel zu Boden und starb. Nun ist der Junge vogelfrei, doch das Mädchen ist mit ihm. Das Feuer knistert. Die Verfolger sind keine feinen Leute, sie interessiert das Geld. Man muß schließlich leben, die Jobs sucht man sich nicht aus. Am Feuer erzählen sie sich Geschichten, kurz und knapp, die Worte zerkauend. Bloß nicht übertreiben.


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