Ich glaube jederzeit an mein Glück. An mein Unglück glaube ich nicht, obzwar es sich hin und wieder einzustellen scheint. Ich weiß nicht mehr, wie es früher war – ob es sich da umgekehrt verhielt. Ich traute mir alles zu und zugleich zu wenig. So kommt es, so geht es. Oft hängt man in der Schwebe mit sich, gerät in Hader mit dem eigenen Wesen: der Scheu und dem Größenwahn. Ohne Größenwahn bleibt Kunst Stümperei – auch so ein Satz aus meinen goldenen Dreißigern. Mir ist, als hätte ich damals dauernd im verwilderten Garten unter dem Baum gesessen und geschrieben, und immer war es Sommer, und ich reichte mir selbst die Getränke durchs Fenster, und ich wußte, daß ich jede Menge Zeit habe.
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