Goliath: Die große Dürre

Der Hund bringt Beute heim: eine tote Krähe. Er legt sie vor Frauchen und Herrchen ihnen zu Füßen auf dem Teppich ab. Brav gemacht, guter Hund. Plötzlich fliegt der Vogel auf und flattert panisch im Raum herum, touchiert Deckenlicht und Stehlampe, bis die Haustür weit genug offensteht, daß Tageslicht ihm den Ausgang weist. Der Schreck verbleibt einige Atemzüge im Haus, bis Beruhigung eintritt. Was war das denn! Ein böses Zeichen vielleicht? Dem Hund ist nichts anzulasten, er hat sein Bestes getan. Man lebt auf dem Land. Wer weiß, was die Tiere wissen und wollen.


Entdecke mehr von holger tegtmeyer / texte und tage

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Goliath: Die große Dürre

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert