Kinder spielen auf der Straße, jemand ruft (Stimme eines erwachsenen Mannes), eine Autohupe ist zu hören. Die Luft und den Himmel trübt noch immer Sahara-Staub. Das Hotelzimmer ist klein und fast schon gemütlich, die goldrot gestreiften Vorhänge passen zur Rückwand des Bettes, und auf der Kühlschranktür steht FREE DRINKS. Man sollte etliche Tage oder Wochen in einer fremden Stadt verbringen, ausgedehnte Spazier- und Besichtigungsgänge unternehmen, zur Festung hinaufsteigen, ins Hotel zurückkehren, sich rücklings aufs Bett werfen und über alles noch einmal neu nachdenken, ganz ohne Eile oder inneren Druck. Alles was einem einfällt, das andere natürlich nicht. Man könnte beginnen, ein Buch zu schreiben, ganz zum Zeitvertreib. Etwas von der Luftigkeit und Verpflichtungslosigkeit einer fremden Stadt mit flüchtigen Begegnungen sollte darin enthalten sein, möglichst viel davon. Es wäre ein Sommerbuch des anderen Lebens.
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