Da ich mich lebens so verpulvere, bedarf es kaum der geschriebenen Worte. Im Winter, wenn wieder mehr fehlt, oder im Herbst, wenn die Schönheit in die Tiefe der Farben führt, wird es der Worte bedürfen, um erneut balancieren zu lernen auf dem Seil, das von dort, woher ich komme, zu jenem Ort, zu dem ich soll oder will oder muß, gespannt ist. Dieser Tage bin ich vogelfrei und habe zugesehen, wie eine Taube nachts gegen die Küchenfenster schlug, zweifach und aufgefiedert wie eine attackierende Gewalt. Am nächsten Tag lag sie grau und tot im Beet aus Gräsern und Blumen, zwei Meter entfernt von der Hauswand. Was war da los? Tauben fliegen nicht des Nachts. Wer oder was war hinter ihr her, traf und tötete sie? Kein Wunder, daß ich träume und visoniere. Das Glück liegt neben dem Schrecken bereit.
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