Auf dem Schreibtisch liegt ein Lavastein, seiner Größe nach einer Kastanienfrucht ebenbürtig. Schwarz, löchrig, unheimlich. Oft drehe und wende ich ihn, erkennne Gesichter, Dämonenfratzen, Alptraumgestalten. Ich habe den Stein vom Boden aufgehoben, als wir unbeabsichtigt im Lager Ravensbrück landeten, ist ein paar Wochen her. Man tut wenig umsonst, davon gehe ich aus. Die Vorkommnisse sind bezüglich, wenig verschwindet im Nichts. Und wir wissen, daß es das Nichts gar nicht gibt. Niemand entflieht den Bedeutungen.
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