Daß ein Jahr unmöglich im Januar beginnen kann, habe ich früher mehrfach beteuert. Mit dem Frühling nämlich beginnt das Jahr, im Winter findet es seinen Abschluß. Einige Monatsnamen bezeugen die ältere Auffassung. Der schwarzkalte Januar markiert den Nullpunkt des absteigenden Lebens in eine Lochmuldenniederung aus Dämmer und visionärer Erneuerung. Man soll nichts wollen, lautet seine positivste Botschaft. Die Kehrseite ist ein grotesker Pessimismus, der von vornherein zum Scheitern verurteilt sieht, was nur erst werden möchte, zart und lediglich gedacht, und vielleicht nicht einmal das, sondern lediglich kükenflaumig ertastet. Januar heißt überleben.
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