Augen zu

Das Leben kann jetzt ruhig sein. Nur ein Singvogel schreit vorm Fenster herum. In den Bahnen sitzen die Leute mit geschlossenen Augen. Sie sind erschöpft und zirkulieren in sich. Wenig führt nach außen oder irgendwohin. Auch bei mir: Einkehr in mich selbst, in meine Belange. Daß dort draußen Welt ist, weiß ich schon. Man hat sie mir gezeigt und den Dingen ihren Namen erteilt. Sagt jemand See, denke ich an die Eishockeyspieler auf dem gefrorenen Wasser im Engelbecken, Berlin-Kreuzberg – dabei ist das nicht einmal ein See, nur ein eingerahmtes Wasserquadrat mit ein paar patrouillierenden, strengen Schwänen darauf, sommers. Der Winter ist ein Winter, aber dies ist keine Pfeife. Auch die Künstler sind müde und müssen schlafen, schlafen, schlafen.


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