Die Nächte im Sommer sind kurz. Ich liebe das. Als sei alles Leben mit einem Mal hier, fast schon brutal, fast schon zuviel. Wie die Pflanzen mit ihrem Vermögen wuchern, wie die Tiere das Ihre tun. Fruchtbarkeit und Verschwendung. Nur die Menschen geizen sich was. Ich weiß nur nicht, was. Sie geizen sich was, das sie später, wenn es zu spät ist, nicht mehr werden brauchen können. Die Nächte im Winter sind lang. Darauf freue ich mich. Man muß nicht mehr schwitzen, darf wieder frieren. Sommers lebe ich wie trunken, verstehe keinen einzigen Tag.
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