Ich weiß nun erneut, warum ich schreiben muß und weshalb Sprechen allein nicht reicht. Reden versickert im Moment des Geschehens, Schreiben setzt sichtbare Zeichen auf den Grund. Man muß sich wehren, denn die Tage schlagen mit Getöse auf die menschlichen Sinne. Das macht zurückweichen. Das drückt und quetscht. Der Körper weiß es als erstes. Nein, ruft er wieder und wieder, wir sind nicht stabil. Bis das blöde Hirn das endlich versteht, kann es dauern. Nach einer Weile sind wir schon recht demoliert – Körper, Seele, Geist. Vom Herzen hier zu schweigen. Nein, ich werde in dieser Stadt nicht eingewickelt in einen Teigmantel und in die Vitrine zur Straße und zum Kauf hin in Augenhöhe positioniert. Schluß damit, ich kann sprechen, ich werde schreiben. Neapel wird mir eine Lehre des Reisens und Lebens. Erneut Geböller, eine Möwe schreit. Jemand ist aus der Haft entlassen oder ein Deal ging gut. So feiert man das hier. Ein Uhr siebendreißig nach der Zeitumstellung.
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