Fast schon gemütlich. Vorhänge zu. Der naßgraue Winterfebruar dort draußen. Die Schreibtischlampe mit ihrem Lichtkegel, ich auf meinem Stuhl, vor mir das summende Schreibgerät. Ich habe die Mutlosigkeit aus dem Zimmer gejagt, jetzt steht sie arm im Flur. Andere reden bereits vom Frühling. Das sind Gerüchte, ausgestreut von den Ungeduldigen. Eben überflog ein Flugzeug das Haus, eine kleinere Maschine. Der Kaffee schmeckt gut und ist heiß. Die Gedanken kommen vereinzelt. Sie ähneln Soldaten, die sich einer Siedlung nähern, von der sie nicht wissen, ob sie in Feindeshand ist. Ich fühlte mich einige Stunden dumpf und leer und konnte mich kaum regen. Eine innere Lähmung. Wie sollen denn diese vielen Stunden vergehen, fragte ich mich. Das Tagebuch liegt bereit, ich könnte es versuchen.
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