Ein Gedanke macht die Bahn frei, schießt nach vorn, bestimmt Tempo und Richtung. Andere folgen, unbemerkt. Ist der erste Gedanke fertig, geht seine Hand nach hinten, faßt die Hand des nächsten Gedankens, zieht ihn heran und schleudert ihn mit einer kräftigen Bewegung nach vorn. Kette der Gedanken, die nicht abreißt. Kette der Gedanken, die aus Blumen besteht, aus Gesichtern, aus Körpern, aus Liedern, aus Ideen, aus Erinnerungen, aus Träumereien, aus Steinen, aus Schmetterlingsflügelstaub, erstaunlich grau, aus Gestammel und aus Nichts, aus Küssen und aus Abschieden an Bahnsteigen und vor Fähren, aus Nebel und aus Tau, aus allem Schönen und Schlimmen, Verzeihen und Verstehen, Protest und Geheimnis, Achtung und Bann, aus all dem, was wirklich zu bewegen vermag, exakt jetzt wie auch später, früher schon und bald, getarnt in Gewändern des jeweiligen Seins, doch bitte bitte weiter und noch ein Schwung, erschöpft sind die Toten, die dürfen das sein. Es endet nicht, daher der Schmerz, daher die unfaßbare Tiefe der Schönheit.
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Abschied an der Fähre, das ist das stärkste Bild in deinem Text.