Ein Wehen, eine Unruhe draußen. Wolken werden über den Himmel getrieben, als sei der eine zum Tanz bereitete Tenne. Im Märzen der Bauer die Rößlein einspannt / Er setzt seine Felder und Wiesen in Stand. Und mit ihm der Autor, der sich dem nahenden Frühling nicht widersetzt und ein neues Spiel zu spielen beginnt. Auf diesen Seiten und öffentlich. Der Beginn eines kleinen Abenteuers, das damit beginnt, daß er den ersten Schritt macht. Den zweiten unternimmt der Leser. Herzlich willkommen!
Wohin diese Seiten treiben, wird sich zeigen. Es gibt keinen Plan, nur die vielen kommenden Tage mit ihrer unbekannten Ladung an Sinn und Unsinn, Gehalt und Geheimnis. Ich mag sie kommen lassen wie fremde Gäste und möchte hören, was sie zu sagen haben. Lohnt es, sage ich es weiter. Lohnt es nicht, werde ich schweigen. „Tage voller Nichts, Tage wie streunende Hunde“, nennt sie der True Detective.
Man bekommt seine Begegnungen, darauf ist Verlaß. Ein Morgen verläuft eher unangenehm: ein blöder Anruf, eine kaputte Waschmaschine, üble Gedanken an eine verrauschte Nacht. Dann hinaus ins Freie. Auf der Straße die Menschen als Fußgänger, Autofahrer oder Radler. Was soll man von ihnen halten, was von sich selbst? Man stiefelt zur U-Bahn, steigt hinunter in den Schacht. Da stehen sie auch, warten auf den nächsten Zug, steigen ein, suchen einen Platz. Eingequetscht zwischen ihnen stehend der rettende Gedanke: Tage, die so beginnen, werden oft die schönsten.
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