Hier läuft gar nichts linear. Der Sturm ist durch und hinterläßt Schäden und Tote. Warum Stürme Namen bekommen, verstehe ich. Ein Handelnder unterschreibt sein Werk. Ich habe ihn gestern verflucht, diesen Idioten, als er mit mehr als hundert Klamotten durch die Avenuen bretterte und mich einen Meter gegen Osten verschieben wollte an einer Ampel, die mir Rot zeigte. Ich wollte dorthin nicht. Gleich fällt mir ein Ziegel auf den Kopf oder ein Blumentopf. Daß ich heil ankam, erschien mir als Glück. Ich flehte dort draußen jeden Baum an, keines seiner Teile auf mich zu senden. Ich verstehe mich auf Katastrophen, ich denke niemals, alles wird schon werden. Anders: Ich weiß, was es heißt, wenn man sagt, es werde schon werden. Es wird, wie es werden wird. Sonst lügt man. Ich verstehe, daß Luftmassen dringend verschoben werden müssen, daß gewisse Teile des Windes es eilig haben, von hier nach dort zu kommen. Aber wo ist dort? Nachdem der Idiot weg ist, wird es nochmals kühler. Große Erwartungen, die Enttäuschung folgt auf den Fuß. (Alter Job der Enttäuschung, stets hinterher, niemals vorweg, immer der Täuschung nach.) März und April sind die Zeitkarten im Spiel der Großen. Sonne ist Trumpf, doch Winters Widerstand mäßigt die Liebhaber des leichteren Seins. Allwetters Weisheit befiehlt: Nehmt zur Kenntnis, was beschlossen ist. Man nickt, da man sieht. Selbst wenn man ungläubig ist. Wir haben Glück gehabt.
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