Eine sehr alte Sehnsucht geht rückwärts, erträumt sich eine Heimat im Vergangenen, als dort jene regierten, die wir Mutter und Vater nannten, heute noch nennen, sofern sie noch leben, doch jene meinend, die ewig sind. Was möchten wir ihnen sagen, hörend, was sie uns sagen möchten? Daß wir verstanden haben, sicher, das doch wohl. Daß wir verzeihen können, sogar müssen. Weil es anders nicht gut geht, weder mit ihnen, noch mit uns. Das Band soll halten, sonst ergeht es schlecht. Manche sind doch schon fort, so lange fort. Es hat sie gerissen. Wir turnen hier noch herum, als sei das normal, als gehöre es sich so. Wir können, wir dürfen nicht gehorsam sein, weil sonst das Lebensband zerreißt. Das scheint schwer zu vermitteln, doch ist es derart einfach zu verstehen, daß man sich abwenden möchte vor Scham.
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