Die Königsklasse: mit sich selbst gut sein zu können. Sich nicht im Soll sehen, das Haben gar nicht erst aufrufen für eine dieser in jedem Fall gefälschten Bilanzen. Was wirklich zählt, weiß man ohnehin nur in jenen magischen Momenten, wenn die Oberfläche aufreißt und den Blick auf die wahren Schätze freigibt. Derweil zweifeln wir munter weiter, sind notwendig Befangene und taumeln durch die Tage wie Betäubte. Schnell noch dorthin, wo es etwas gibt, das es woanders nicht gibt, und nur noch heute. Man nennt das Tätigkeit und zielgerichtetes Handeln. Andererseits kann es zuhause ziemlich lanweilig sein, also möchte man etwas anstellen. Und steht die Sonne nicht in einem besonders günstigen Winkel, um draußen etwas zu erleben inmitten der einsamen Menge. Am Landwehrkanal spielen sie Boule, auf dem Tempelhofer Feld lassen sie Drachen steigen, in der Hasenheide geben die Rumänen eine gut kommentierte Volleyball-Vorstellung. Schnell dorthin, ehe der Rummel wieder aufmacht und der Toilettenwagen stinkt. Noch ist dort eine Art Ruhe, nicht Riesenradmusik. You are my dancing queen. Übermorgen würde Hitler, Deutschlands Superstar, 126 Jahre alt. An diesem Tag analysieren Abiturienten eine seiner Reden. Wir haben demnach doch Humor. Wie komme ich auf ihn? Man kommt doch immer irgendwann auf ihn. Dabei geht es hier um die Königsklasse, nicht um einen, der auszog, der Welt zu beweisen. Gut sein mit sich selbst, demnach auch gut mit anderen. An dieser Stelle Schluß machen, sonst kommt ein weiterer Gedanke und führt auf Abwege. Auf zu den Rumänen.
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