Ein Kind ruft nach seiner Mutter. Ausdauernd. Es spielt unten in einem Hof nebenan. Vielleicht muß es mal oder hat Hunger. Von oben keine Reaktion. Dort vermute ich die Mutter des Kindes, das nun zu weinen anfängt. Ich kann es nicht sehen, höre nur diese klägliche Stimme. Mama soll erscheinen. Auf die Idee, selbst die Sache in die Hand zu nehmen, kommt es nicht, denn das Gebrüll geht weiter. Nun mischt sich Zorn in die Stimme. Wie kann Mama es wagen, nicht zu erscheinen. Endlich hört man eine liebe Stimme Beruhigendes sagen. Die Sicherheitsordnung ist wiederhergestellt, das Vertrauen gerechtfertigt, der Mensch nicht allein.
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