In eigener Sache

Sollte das unklar sein – ich bewundere „den Menschen“ uneingeschränkt. Dafür, daß er durchgehalten hat, sich nicht hat ins Bockshorn jagen lassen, immer frisch und munter drauflos gesprungen ist, die Gefahren gesehen, aber nicht vor ihnen kapituliert hat, sondern sich einfallsreich zeigte und auswich und nachsetzte dort, wo eine Überwindung des Gegners und der Verhältnisse möglich war. Daß er seiner angeborenen Schwermut nicht nachgab, sondern wirklichkeitsverhaftet blieb und die Schwärmereien in die Kammern des Auch verschob. Daß er sich Religion und Glauben erschuf, um mit seinen Gefühlen im Einklang zu sein. Daß er Götter nach seinem Maß entwarf, die ihm die Welt deuteten, indem sie befahlen, wie er es gewohnt war und verstand. Ich bewundere „ihn“ dafür, daß er forschte, um Pflanzen und Tiere und sich selbst zu verstehen. Vor allem dafür, daß er nicht kurzen Prozeß machte, als er erkannte, wie es um ihn steht.


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