Anschließend hat er Besseres zu tun. Er öffnet eine Kartonschachtel, entnimmt ihr eine Pistole und Tarnfarbe, setzt sich vor den Spiegel und schminkt sein Gesicht. Erst sieht es aus, als wolle er es schwärzen, wie es der Infanterist tut, um dem Feind nicht die helle Fläche eines guten Ziels zu bieten. Dann betritt er maskenhaft geschminkt eine Bank und läßt sich auszahlen, in der Hand die Pistole, den Hut in die Stirn gezogen. Der Kassiererin schiebt er einen Zettel zu, auf dem zu lesen ist, worum es geht. Sie versteht und packt die Geldbündel und Scheine in den weißen Leinensack, den er ihr auf den Tresen gelegt hat. Sein Vater ist ein pensionierter Polizist. Er mußte mit anhören, wie der seiner Frau sagte: Schaff ihn in die Kirche, es wird Zeit, daß er sein Leben neu ordnet. Das tut er nun, nur anders. Der Fim heißt Citizen Gangsters und erzählt die Geschichte des kanadischen Bankräubers und Volkshelden Edwin Alonzo Boyd. (Die Titelrolle spielt Scott Speedman.) Die Schlange hat einmal gebissen. Ob sie ein zweites Mal beißt, weiß ich noch nicht.
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