Würde man die persönliche Freiheit eines Menschen leugnen, käme das einer Kapitulation gleich. Ich erinnere mich an einen Freund, der mir einmal sagte, er fühle sich in diesem Leben wie eine Flipperkugel, die durch den Raum geschossen wird und auftrifft, so daß es blinkt und hupt, manchmal aber auch in einen Kanal oder eine Röhre kullert und überhaupt nicht punktet. Oh je, dachte ich damals, fand die Beschreibung aber so gelungen, daß ich sofort wußte, er würde es eines Tages und auf seine Weise in die Hand nehmen. Wir haben keinen Kontakt mehr, doch ich sehe ihn genau vor mir. Damals etwas kläglich, aber klug und sensibel. Nein, wir sind mehr als nur Behandelte und Getriebene, denn wir denken darüber nach, Getriebene und Behandelte zu sein. Das ist jedesmal ein Anfang. Wenn sich durch diesen Akt der Freiheit „Schicksal“ erfüllt, ist es mir recht. Ich lebe nicht im absoluten Raum.
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