Aufgewacht mit flüsterndem Regen, brutzelndem Speck mit Ei in der Pfanne, einem kräftigen Kaffee und guten Gedanken an einen Tag, den ich noch nicht kennen kann. Gleich trete ich wohlgemut auf die Straße und unternehme die Schritte, die getan werden müssen. Mir wurde eben ein Buch geliefert, auf das ich mich seit Tagen freue wie ein Kind. Wenn es wirklich so gut ist, wie ich hoffe, werde ich berichten, wie es sich liest und was ich erfahre. Gestern sprachen wir plötzlich über Friedrich Glauser. Wer einmal in Kurzform nachlesen möchte, was einem Menschen zustoßen kann, wenn die Sache namens Leben nicht gut geht, besucht den Wikipedia-Eintrag. Dort findet sich auch eine Photographie seiner Grabstelle auf dem Friedhof Manegg. Schriftsteller, das sind die mit einem Buch vor sich, in das sie, wenn sie Feierabend machen oder sterben wollen, eine Schreibfeder legen.
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