Die Poesie hat es wenig mit den Meinungen. Dort kennt sie sich nicht aus. Meinungen sind die kleinsten Boote auf den Ozeanen des Wissens. Überzeugungen sind bereits größer, deshalb spielen sie sich mächtig auf. Feste Standpunkte geben sich unangreifbar wie Festungen und teilen ja auch die vier Buchstaben. Was bleibt sonst noch? Die Große Fahrt auf einer Windjammer über den Ozean und zurück. Andere Länder, andere Sitten. Häfen, Spelunken, Mädchen, Musik, Müdigkeiten, Einsamkeiten. Wen interessieren Überzeugungen außerhalb ihres Geltungsbereichs, wer braucht einen festen Standpunkt in der Drift der Dinge und Bedeutungen? Beide sind vielleicht etwas für die Binnengewässer des Seins, und Meinungen findet man sowieso überall. Das bedeutet keinesfalls, daß NICHTS gilt. Es bedeutet, daß die Umstände zählen, und zwar sehr.
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