Brillenvögel, Prachtfinken

Da es der Zufall möchte, habe ich einen Spezialisten für Brillenvögel und Prachtfinken kennengelernt. Besonders die Brillenvögel haben es ihm angetan. Sie sind eine Familie in der Ordnung der Sperlingsvögel. Die verschiedenen Arten ähneln sich ungemein, verteilen sich auf kleinere Räume, kommen nur dort und nirgendwo sonst vor. Züchtern gelten sie als Herausforderung. Nichts für Anfänger. Der Spezialist mag eine weitere Familie aus der Ordnung der Sperlingsvögel, nämlich die Prachtfinken. Etwa 130 Arten existieren. Wir sprechen über das Japanische Mövchen, ein Spitzschwanzbronzemännchen. In China gezüchtet, gelangten sie über Japan nach Europa und zu einiger Bekanntheit. Der Zebrafink sei auf die Dauer nicht zu ertragen, erfahre ich, seines nervtötenden Gesanges wegen. Einige Sing- und Ziervögel hätten keine lieben Augen, sagt der junge Ornitologe, der sich nichts mehr wünscht, als demnächst auch züchten zu dürfen. Die mit den lieben Augen und den angenehmen Stimmen. Er selbst singt, wenn er spricht, ist ein kleiner Vogel.


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