Umgeben von schweren schwarzen Kubikmetern

Die Stunde ist dunkel wie ein Sarg, ich liege in diesem Zimmer wie eine Leiche, der Oktober nimmt gar kein Ende. Ich weiß nicht, ob draußen Leben ist. Umkreisen Würmer und Maden mein ärmliches Gemach, schaben sie bereits an den Wänden? Ich höre nichts, ich höre absolut nichts. Hier unten ist Funkverkehr nicht zu haben, die Batterien werden schwach. Ich liege hier herum, um zu regenieren. In abgrundtiefen Träumen schüttele ich meine Vergangenheit ab. Jedes schöne Wesen nimmt eigens Abschied in eigener Szene. Ich erwache schweißgebadet. Es war schlimmer als gedacht, ich war schuldig, handelte mißverständlich, man mußte sehr viel Rücksicht nehmen, sich immer wieder sagen, daß er (ich) nicht anders könne, denn er (ich) sei nun einmal so. Wie? Der Beschreibungen wären viele, ich mag sie nicht wiederholen. Seltsam, neben jemand zu sitzen, der sich nichts mehr aus einem macht, sagte eine. Zuvor noch hätte einen eine Berührung an sonstwas denken lassen, aber nun? Nun sei er wohl abgerückt, nicht mehr greifbar. Solches in den Traumbildern, die Gerichtsstätten ähneln. In denen bin ich stets ich selbst, und wie sich das anfühlt, weiß ich jetzt. Man möchte nicht tauschen. Verlasse ich jetzt diesen Sarg? Dazu braucht es ein wenig Gewalt. Ich spanne die Muskeln an. Es muß ruckartig geschehen.


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