Noch immer denke ich an die Feder, die auf dem Gehweg lag, als ich einkaufen lief durch das frisch gefallene Laub der Linden die Wohnstraße entlang. Ich sah sie und nahm mir vor, sie auf dem Rückweg aufzuheben und mitzunehmen. Ich vergaß es dann. Heute ist mir das wieder eingefallen, und ich weiß auch noch, daß sie sehr hell war. Ich hätte sie aufheben sollen. Als mache es einen Unterschied, ob etwas geschieht oder unterbleibt. Als sei es von Bedeutung, daß sich jemand bückt und eine Krähenfeder mit sich nimmt, sie an ein Wandbild heftet oder auf die Fensterbank legt oder neben sich auf den Schreibtisch. Ich bin schon umgekehrt, um jene eine Kastanie, die mir zuvor ins Auge gefallen war, aufzulesen und mitzunehmen. Es erschien mir wichtig, sie nicht liegen zu lassen. Das ist alles.
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